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Email Marketing ist (schon seit Jahren) tot – Das sind die Trends für 2017

Ja ja, das Email Marketing ist immer noch tot. Jedes Jahr kommt ein besonders schlauer Fachmann aus seiner Ecke und beschreibt das Ende. Bewahrheitet hat sich diese These natürlich noch nie. Ich persönlich stelle auch ganz klar in Frage, ob die Email überhaupt durch etwas ersetzt werden kann.

Als Social Media Manager sollte ich jetzt wohl sagen, dass Facebook und Co. die Email bald ablösen werden. Aktuell bin ich davon allerdings so weit entfernt wie noch nie. Wahrscheinlich ist es diese enorme Flut an unwichtigen Nachrichten, die es jeden Tag erneut gilt abzuarbeiten. Wahrscheinlich ist hier die Email auch der Fels in der Brandung, den wohl jeder von uns irgendwie braucht. Etwas worauf man sich verlassen kann. Etwas das nur für uns persönlich ist. Etwas das bleibt.

Bei Emailmonday hat man aktuell mal ein paar Fachleute befragt wie nach ihrer Meinung die Zukunft des Email Marketings aussehen könnte. Da sind dann so viele spannende Ansätze dabei, dass ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Die Zukunft des Email Marketings in den nächsten 5 Jahren

  1. Chatbots übernehmen im Ecommerce das Email Marketing
    Mit Chatbots wird immer mehr getestet und die ersten Erfolge werden bereits eingefahren. In Zukunft wird es kein Problem mehr sein komplexe Workflows, Bestätigungsmails, Warenkorbabbrecher Mails und Newsletter Sign ups direkt per Chatbot zu erledigen.
  2. Die Email wird kürzer
    Irgendwie längst überfällig. Schluss mit diesen endlos langen Emails. Die Zukunft der Email ist kurz. Die optimale Länge ist nämlich irgendetwas zwischen 50-125 Wörtern.
  3. Eye-tracking in der Email?!
    Bisher nur den Webseiten vorenthalten, machen sich die Marketer jetzt vermehrt an das Eyetracking beim Newsletter. Gar nicht mal so uninteressant.
  4. Real-time Emails
    Auch ein spannender Ansatz. Warum nicht Emails an den Kunden verschicken mit Inhalten die sich beim Öffnen generieren und nicht beim Absenden? So könnten persönlichere Inhalte zum Empfänger kommen wie Wetter, Zeit, Trends oder Aktienkurse.
  5. Persönlichere Mails
    Hier geht es darum den Social Media Gedanken in die Email zu transportieren. Persönliche Ansprache und ein lockerer Umgang um zum Kunden eine persönliche Beziehung aufzubauen.
  6. Engere Verbindung zu Kanälen wie Social Media
    Das Silodenken wird weiter verschwinden. Man denkt zumindest immer mehr in die Richtung andere Kanäle dicht mit der Email zu vernetzen.
  7. Dynamische Elemente
    Videos, Gifs, Cinemagraphs und Countdowns sind nur einige Beispiele. Die Email wird dynamischer und mit spannenden Inhalten angereichert.
  8. Mobiles Bezahlen in der Email
    Ok, das wird dann vielleicht noch ein bisschen dauern, aber auch hier wird es in der Zukunft schnell voran gehen.
  9. Revolution im Email Design
    Das finde ich besonders spannend. Hier geht der Fachmann davon aus, dass in Zukunft mehr Wert auf den Inhalt als auf das Design. Er glaubt, dass vermehrt mit Templates und Content Bausteinen gearbeitet werden wird.

Das waren sie dann auch schon. Meine Top 9 Thesen für die Zukunft des Email Marketings. Ok, 10 wäre schöner gewesen. :-) Übrigens: für 2016 hatten wir natürlich auch ein paar Trends zusammengefasst. Hier könnt ihr nachschauen welche eingetreten sind.

Wie steht ihr denn dazu? Welche wären eure Trends für die Zukunft des Email Marketings?

Stefan

Über Stefan Petersen

Alter Rock 'n' Roller und Online Marketer aus Leidenschaft mit hoher Affinität zu SEO, Web 2.0, Social Media und Online Marketing.

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2 Kommentare zu Email Marketing ist (schon seit Jahren) tot – Das sind die Trends für 2017

  1. Holger
    15. Dezember 2016 um 16:15 (3 Monaten ago)

    nutzerbasierte Emails werden immer wichtiger und erzielen hohe ROIs oder wie es im Fachjargon gesagt wird „Transactional“ Emails.

    Selbst nutze ich dies in Sales Funnel von Kunden bereits sehr erfolgreich.

    Viele Shopbetreiber können von dieser Technik profitieren – sehe aber das bei fast keinem z.B. Warenkorb-Abbrüche-Erinnerungsmails. Natürlich ist da vorher die Email-Generierung des Nutzers notwendig.

    Amazon macht es vor und auch kleine Shops können diese Retargeting Methode nutzen um mehr Umsatz zu erzielen.

  2. Stefan
    Stefan
    15. Dezember 2016 um 16:18 (3 Monaten ago)

    Hallo Holger. Lieben Dank für deinen Kommentar. Klar, Warenkorbabbrecher Mails nutzen meist nur Kunden die schon ziemlich weit mit ihrem Email Marketing sind. Da gilt es noch einiges aufzuholen.

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