E-Mail Marketing Agentur

Retargeting im Newsletter

Ich bin hin- und her gerissen…

Auf der einen Seite bin ich per se kein Fan von Re-Targeting . Noch nicht einmal die Wettervorhersage kann man sich in Ruhe ansehen, ohne dass einen die Produktangebote „verfolgen“, die man sich kürzlich angeschaut hat. Oder – sollte ich ein Produkt gekauft haben – sagen wir ein Abendkleid, werden mir dazu passende Produkte angezeigt: Schuhe, Schmuck, Handtasche – in der Fachsprache Komplementärprodukte genannt. Auf der anderen Seite werden durch Re-Targeting erstaunliche Conversion-Rates erzielt. Wiederkaufraten können mittels Retargeting immens gesteigert werden. Verlorene Käufer werden mit gutem Erfolg reaktiviert – das belegen diverse Studien z. B. diese hier von Intelliad . Einige sprechen von einer Steigerung von über 100 % Klickraten gegenüber herkömmlichen Teasern.

Meine Freundinnen, die in Branchen arbeiten, die nichts mit Online-Marketing zu tun haben, empfinden Retargeting  als Magie: „Woher wissen die, dass ich mir den Badeanzug angesehen habe und zeigen mir auch noch den passenden Bikini dazu?“ Als Online-Marketer kennt man die Magier namens Criteo oder Xplosion und durchschaut den Zauber. Die Gestaltungsmöglichkeiten im Retargeting sind vielschichtig. Bereits gekaufte Artikel sollten idealerweise ausgeschlossen werden, und ein angemessenes Frequency Capping verhindert, dass der User sich durch das Retargeting gestört fühlt. Retargeting in Perfektion gelingt, wenn das Instrument kanalübergreifend ausgesteuert wird, das heißt dass der User über die gesamte Customer Journey begleitet wird:

Wenn ich das Abendkleid im Shop anklicke oder in einer Display Ad, ist es mittlerweile keine große technische Herausforderung mehr, wenn es mir im nächsten Newsletter des Shops wiederbegegnet. Vorausgesetzt, dass ich es in der Zwischenzeit noch nicht bei diesem Anbieter gekauft habe.  Ein zeitbegrenzter Special-Rabatt, eine Versandkostenbefreiung oder ein Gratis-dazu-Artikel erhöht meine Kaufbereitschaft deutlich. Dasselbe gilt für Mobile Retargeting. Aktuelle Studien sprechen auch hier von enormen Potenzial,

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Meine persönliche Retargeting-Conversion ist dann am höchsten, wenn der neueste myToys-Newsletter in meiner Inbox liegt und mir empfohlen wird, doch zum kürzlich gekauften Playmobil-Ponyhof auch die Kutsche zu kaufen. Oder das neue LEGO-Spaceshuttle passend zur Raumstation, die mein Sohn zu Weihnachten bekam… es wirkt. Auch bei mir!

Kerstin Hoppenworth

Über Kerstin Hoppenworth

Ich bin seit dem 1. Oktober 2013 bei der netnomics GmbH als Business Development Managerin für die Neukundengewinnung, sowie den Ausbau der Social Media Vermarktung verantwortlich.

Nach meiner Ausbildung zur Verlagskauffrau bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung/Neuen Presse, arbeitete ich 5 Jahre bei Madsack On Line und studierte nebenbei an der Norddeutschen Marketing Akademie. 2001 führte mich mein Weg von Hannover an die Elbe zur Otto Group. Hier war ich im Marketing von otto.de tätig und zuletzt im Sales- & Accountmanagement der Otto-Tochter shopping24. Tatsächlich hatte ich während meiner gesamten beruflichen Laufbahn nur ganz selten und wenig Berührung mit dem Thema E-Mail-Marketing und freue mich sehr, diesen super spannenden Kanal im Online-Marketing-Mix nun endlich kennenzulernen.

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