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You´ve got mail: Zustellbarkeit im Email-Marketing

Dein Newsletter kann noch so gut sein – wenn er nicht im Postfach deiner Empfänger landet, ist er sprichwörtlich für die Tonne. Zustellbarkeit (oder im Englischen „deliverability“) ist hier das Zauberwort. Ich habe einige Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du sicherstellen kannst, dass deine Emails ankommen und überhaupt die Chance haben von deinen Abonnenten gelesen zu werden.

Das Wichtigste zuerst:

Dein Ruf ist entscheidend für deine Zustellbarkeit

Dein Ruf ist entscheidend für deine Zustellbarkeit
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Ein Indikator für deine Reputation ist der sogenannte Sender Score von Return Path. Der Score ist eine Zahl zwischen 0 und 100, wobei der Wert nicht fix ist, sondern sich je nach Reaktion der Newsletter-Empfänger ändern kann. Je höher die Zahl, desto höher die Reputation der Versender-IP und desto zuverlässiger verläuft die Zustellung ins Email-Postfach. Der Sender Score errechnet sich aus unterschiedlichen Elementen, einen großen Einfluss übt jedoch die Anzahl von Beschwerden aus. Das heißt für dich:

Bekomme deine Spam-Beschwerden in den Griff

Bekomme deine Spam-Beschwerden in den Griff
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Ein Spam-Button ist schnell geklickt, doch du kannst deine Spamrate mit einigen leichten Maßnahmen verringern. Verwende immer einen eindeutigen Absender und positioniere deinen Abmeldelink so, dass dieser schnell auffindbar ist. Vermeide es dagegen an Adressen zu versenden, die bereits mit einem Hard-Bounce markiert wurden. Außerdem empfiehlt es sich, inaktive Empfänger vom regelmäßigen Versand auszuschließen.

Sortiere schlafende Empfänger aus

Sortiere schlafende Empfänger aus
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Insbesondere bei großen Adressverteilern gibt es immer einen beachtlichen Teil inaktiver Abonnenten. Natürlich solltest du im ersten Schritt versuchen, diese zu reaktivieren, doch im nächsten Schritt solltest du dein Versandvolumen an diese Zielgruppe deutlich senken.

Du verbesserst dadurch nicht nur deine Email Marketing KPIs, sondern verringerst auch die Gefahr von genervten Empfängern als Spam markiert zu werden. Darüber, dass du keine Adresslisten kaufen solltest, müssen wir hoffentlich nicht sprechen (Informier dich stattdessen über erfolgsverspechendere Möglichkeiten zur Leadgenerierung). Durchaus ins Auge fassen solltest du jedoch die Black- bzw. Whitelists.

Blacklists – Die Bösewichte in Sachen Zustellbarkeit

Blacklists
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In Blacklists findet man diejenigen IP-Adressen, die von Mailservern als Spam markiert wurden. Man unterscheidet zwischen öffentlichen und privaten Blacklists. Die öffentlichen sind –wie der Name verrät- für Jedermann kostenlos oder gegen Gebühr zugänglich, die privaten Listen werden von einzelnen Unternehmen oder Providern betrieben. Viele Provider gleichen bei Eingang einer Email die genutzte IP-Adresse mit Blacklists ab und weisen entsprechende Absender direkt ab. Deshalb solltest du auf jeden Fall regelmäßig überprüfen, ob deine IP-Adresse auf einer solchen schwarzen Liste auftaucht und entsprechend gegensteuern.

Whitelists – Die Listen, denen die Provider vertrauen

Whitelists
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Whitelisting kann man dagegen als Positiv-Listen bezeichnen. Mit Eintrag in eine Whitelist verbessert sich die Reputation des Versenders, wodurch Email Provider diesem Vertrauen schenken und ihn bevorzugt behandeln. Je nach Anbieter des Whitelistings unterscheiden sich die Kriterien zur Aufnahme in die Liste, doch prinzipiell geht es darum, die eigene Seriosität als Versender nachzuweisen. Die gängigsten Whitelists sind die Certified SenderAlliance (CSA), Return Path oder trustedDialog.

Aber nicht zu vergessen ist natürlich:

Content is king

Content is king
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Selbstverständlich solltest du vor jedem Versand kritisch hinterfragen, was du an deine Abonnenten verschickst. Ein hoher Anteil roter Schrift oder die Verwendung vieler Ausrufezeichen sorgen beispielsweise für eine hohe Wahrscheinlichkeit, direkt im Spam-Filter zu versinken. Ebenso kann ein überladener html-Code oder ein übermäßiger Bildanteil dazu führen als Junkmail eingeordnet zu werden. Nicht zuletzt muss dein Content interessant und relevant für deine Abonnenten sein, damit diese nicht höchstpersönlich Spam-Polizei spielen.

Hast du noch mehr Tipps zur Zustellbarkeit im Email-Marketing? Gab es bei dir mal Probleme und wie konntest du sie lösen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Alice Föllner

Über Alice Föllner

Seit ich im März 2017 auf Agenturseite gewechselt habe, betreue ich bei netnomics meine Kunden in allen Fragen rund um ihr Email-Marketing. Davor habe ich erste Erfahrungen im CRM, Email-Marketing und E-Commerce verschiedener Unternehmen gesammelt, wobei mein Fokus auf der Salesforce Marketing Cloud lag.

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