E-Mail Marketing Agentur

Sechs Tipps, um Unsubscribes erfolgreich zu verhindern

Ärgernis: Wenn Unsubscribes den Verteiler wieder schrumpfen lassen

Insbesondere Unternehmen, die am Anfang ihrer E-Mail Marketing Aktivitäten stehen oder diese gerade massiv ausbauen wollen, investieren viel in den Auf- und Ausbau ihres Verteilers: Egal, ob über die Website, Social Media oder gar Offline – mit viel Aufwand wird Leadgenerierung betrieben, um die Empfängeranzahl wachsen zu lassen.

Dabei wird neben der Qualität des Verteilers häufig vor allem dessen Größe als einer der zentralen Stellhebel im E-Mail Marketing empfunden: Wächst der Verteiler um zehn Prozent, so wachsen auch – eine gleichbleibende Qualität mal angenommen – in der Regel auch die darüber Umsätze um zehn Prozent.

Leider wächst der Verteiler nicht immer nur: Zentraler Bestandteil des Subschriber Management sollte gewissermaßen auch das Management von Unsubscribes sein – die Analyse der Abmeldegründe und das Einleiten entsprechender Gegenmaßnahmen.

Gegensteuern: So lassen sich Unsubscribes erfolgreich verhindern

Die folgenden sechs teils sehr unterschiedliche komplexe Tipps zeigen dazu auf, wie sich die Zahl des Unsubscribers reduzieren lässt.

  1. Den Nutzen klar kommunizieren – von Anfang an
    Meldet sich ein Nutzer für einen Newsletter an, hat er eine bestimmte Erwartung an dessen Inhalt. Wird der Newsletter der Erwartung jedoch nicht gerecht, treibt dies fast zwangsläufig die Abmelderate in die Höhe. E-Mail Marketer sollten deshalb darauf achten, schon im Anmeldeprozess ein klares Nutzenversprechen zu kommunizieren – und dieses auch einzuhalten.
  2. Die individuellen Interessen des Empfängers berücksichtigen
    Das Content zwar King, aber ohne Relevanz doch irgendwie nutzlos ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Doch was ist relevant? Da sich diese Frage nicht pauschal für jeden Empfänger beantworten lässt, besteht die Notwendigkeit einer Segmentierung, Personalisierung und / oder Einbindung dynamischer Inhalte – etwa auf Basis der individuellen Interessen eines Empfängers.
  3. Die optimale Frequenz herausfinden
    Betrachtet man die unterschiedlichen Frequenzen, mit der Newsletter versendet werden, fällt schnell auf, dass es scheinbar keine einheitliche Frequenz zu geben scheint: Selbst innerhalb eines Marktsegments, etwa im B2C Fashion E-Commerce, finden sich sowohl Retailer, die alle zwei Wochen versenden, als auch solche, die zwei Mal am Tag versenden. Um die optimale Frequenz herauszufinden bedarf es deshalb reiflicher Testing-Bemühungen.
  4. Eine Pause einlegen können
    Nicht immer wünschen sich Empfänger tatsächlich auch, einen Newsletter zu erhalten – wer etwa drei Wochen lang in den Sommerurlaub fährt, möchte danach zumeist nicht erstmal eine Stunde mit dem Löschen von E-Mails beschäftigt sein – umso besser, wenn der Werbetreibende es ermöglicht, den Newsletter zu pausieren!
  5. Ein Churn Management für Empfänger etablieren
    Wer nach einer automatisierten Variante zur Reduzierung von Unsubscribes sucht, wird möglicherweise im datengetriebenen Churn Management fündig: Auf Basis verschiedener Faktoren wird dabei auf Empfängerbasis das Risiko eines bevorstehenden Unsubscribes berechnet. Alle betroffenen Empfänger werden dann, etwa durch mehrstufige, incentivierte Mailing-Strecken, einem gezielten Churn Management zugeführt – data-driven CRM state-of-the-art!
  6. Den Empfänger nach den Abmeldegründen fragen
    Am Schluss bleibt noch ein ganz simpler, fast schon banaler Tipp zu nennen: Meldet sich ein Empfänger vom Newsletter ab, wird er über eines der gängigen Umfragetools im Anschluss einfach mal nach den Gründen gefragt – neben einigen vorgegebenen Antworten ist hier erfahrungsgemäß vor allem ein Freitext-Feld für überraschende Erkenntnisse hilfreich.

Sollten Sie weitere Unterstützung benötigen, unterstützt unser Berater-Team für E-Mail Marketing Sie gerne!

Angelehnt an: eConsultancy

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2 Kommentare zu Sechs Tipps, um Unsubscribes erfolgreich zu verhindern

  1. Sebastian Kluth
    20. April 2016 um 17:53 (1 Jahr ago)

    schöner kurzer und knapper Artikel zum Thema! Gleichzeitig helfen die ersten vier Empfehlungen auch die Spam Beschwerden zu reduzieren.

  2. Atilla Wohllebe
    Atilla Wohllebe
    28. April 2016 um 13:43 (1 Jahr ago)

    Hey Sebastian,
    vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
    Leider habe ich bei vielen Newslettern manchmal das Gefühl, dass gerade der erste Punkt häufig noch unberücksichtigt bleibt – stattdessen wird gefühlt lieber auf schnelle Leadgenerierung und Gieskanne gesetzt, in der Hoffnung, mit der Schrotflinte doch mal zufällig jemanden zu treffen.
    Viele Grüße
    Atilla Wohllebe

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