Langsam aber sicher wissen wir, was Social Media für positive aber auch negative Auswirkungen, auf das Unternehmen haben kann, wenn man weiß, wie es richtig funktioniert oder auch nicht. Dass die steigenden Zahlen im Bereich Social Media vorhanden sind und mittlerweile Vorlesungen nur mit  dem Thema Social Media an den Universitäten angeboten werden, sind ebenfalls Zeichen.

Das Jahr 2014 geht langsam dem Ende zu und man sollte sich auf das neue Jahr konzentrieren. Ziele, die in diesem Jahr nicht erreicht wurden, noch mal neu aufgreifen und Kampagnen, die eher ein Flop als Top waren, noch mal überarbeiten und verbessern.

Hier habe ich euch neun Irrtümer aufgezählt, welche ihr spätestens am 1.1.2015 aus euren Köpfen streichen solltet:

1. Nicht nur auf die Quantität achten.

Wer denkt, dass er mit seinen 30000 Facebook Fans der Held auf dem Social Media Markt ist, irrt sich gewaltig. Denn was bringen 30000 Fans, wenn kein Interesse der Fans/Followers besteht und somit kaum eine Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen stattfindet?

2. Auf allen Social Media Kanälen aktiv sein!

Wenn man es nicht auf einem Kanal ansatzweise gut hin bekommt, wie sollte es auf mehreren funktionieren? Was bringt einem Unternehmen sechs verschiedene Social Media Kanäle, wenn die Zielgruppe sich nur auf einer herumlungert ? Nichts.
Also sollte zuerst einmal geschaut werden, wo die ist und man sollte sich auf einen oder zwei Kanälen erst mal spezialisieren. Es muss auch nicht immer Facebook sein. Es muss klar sein, dass sich auf den verschiedenen Kanälen auch andere Verhaltensmuster widerspiegeln. Der Twitter Nutzer hat ein anderes Nutzungsverhalten als der Instagram Nutzer.

3. Keine Strategie? Kein Ziel?

Wenn nicht bewusst ist, was das Unternehmen mit Social Media erreichen soll, kann der Zeitaufwand auch direkt mit anderen sinnvollen Aktivitäten genutzt werden. Also ist eine Planung, was erreicht werden soll und wie dieses Ziel am besten erreicht werden soll, von Nöten.

4. Spam und Ignoranz

Wenn eine Fanpage so viel postet, dass am Ende die ganze Startseite voll mit den Postings einer einzigen Fanpage ist, macht dies keinen positiven Eindruck auf den Kunden. Und kann im schlimmsten Fall zum blockieren/löschen/entfolgen der Fanpage führen. Was neben Spam aber auch ganz schlimm ist, dass auf die Kommentare der Kunden nicht eingegangen wird. Es findet keine Kommunikation statt und die Fanpage wird nur als einseitiger Kanal betrachtet.

5. Ohne Tools kein Plus

Jedes einzelne Posting manuell online zu stellen ist sehr zeitaufwändig. Mithilfe von vielen Tools, wird den Unternehmen die Möglichkeit geboten, die vergeudete Zeit zu sparen.

6. Social Media ist kostenlos.

Nein, Social Media ist nicht kostenlos. Ideen, Kreativität, Zeit und Geld müssen immer im Hinterkopf bleiben. Selbstverständlich ist Social Media im Vergleich zu anderen Marketing Kanälen günstiger. Aber nicht KOSTENLOS.

7. Doppelte oder keine Markenidentität

Der auf den Kanälen verbreitende Content muss in dem Kunden einen wieder Erkennungswert aufrufen. Sonst führt dies zu Irritationen.

Fallen euch weitere Fehler ein, die man in Zukunft vermeiden sollte?

Rabeah Hamidzadeh

Über Rabeah Hamidzadeh

Ich studiere Medien- & Kommunikationsmanagement in Hamburg. Meine Schwerpunkte sind Marketingmanagement, Markt-,Werbe- und Medienpsychologie. Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, das sollte gewissermaßen auch Bekannt sein, aber in der Praxis treten die Probleme nach wie vor auf. Die Beeinflussung des Verhaltens von Konsumenten in Verbindung mit Medien & besonders das Internet sind große Bereiche, für die ich mich interessiere.

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