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Ansprache und Inhalt im Online Marketing für Frauen (1)

Wir kennen es alle: Männer gehen völlig unterschiedlich shoppen als Frauen. Männer attackieren ihre Beute sofort, fangen Sie eher kurzentschlossen.

Frauen spielen dagegen ewig mit ihrer Beute und wissen selbst nach der letztendlichen Attacke nicht, ob sie Ihre Beute nicht doch wieder zurückgeben, weil ja an der nächsten Ecke ein viel interessanterer Fang auf Sie warten könnte. Das liegt daran, dass Frauen das Produkt hinterfragen, was es ihnen nützt, wie es sie weiterbringt und inwieweit es ihnen das Leben leichter macht. Ihr Einkaufsprozess dringt psychologisch gesehen viel tiefer in die seelischen Emotionsebenen durch als der männliche Einkaufsprozess in der Seele des Mannes und es entwickeln sich in diesem Prozess viele positive Gefühle.

Newsletter Ansprache bei Frauen

Shopping mit allen Sinnen

Sie fühlen den Shopping-Prozess mit allen Sinnen, weil das Gehirn der Frau ganz anders vernetzt ist als bei den Männern: Frauen nehmen ihre Umgebung intensiver wahr und fokussieren sich nicht nur auf ein Produkt. Des Weiteren sind sie misstrauischer bei einem Kauf als Männer, gerade im Online-Kaufverhalten und dem virtuellen Bezahlvorgang sind sie ängstlicher und vertrauen Marken mehr, die auch einen Offline-Store haben. Männer suchen dagegen nur etwas, was spontan und kurzfristig funktioniert und hinterfragen eher im Schnelldurchlauf den technischen Aufbau. Wichtig ist deswegen, Männer und Frauen in der Werbung unterschiedlich und richtig auf Ihr Kaufverhalten zugeschnitten, anzusprechen. Man muss sie ganz genau offline beobachten und diesen Ablauf komplett online übersetzen.

Der Verkaufs-Newsletter bzw. die Shopping-Webseite sollte für Frauen so konzipiert sein, dass Frauen ihr natürliches Offline-Kaufverhalten nicht ändern müssen und beibehalten können. Das bedeutet in der Online-Übersetzung: Einfach aufgebaute und lange Webseiten/Newsletter mit schönen Produkten, kurze, emotionale und positive Texte auf der Produktbeschreibungsebene, die die Vorteile fokussiert, ohne auf Fakten, Zahlen und Daten einzugehen, und eine Bildwelt, die durch Produkte in szenischer Verbindung mit Models emotional aufgeladen ist, aber trotzdem bei realistischen Frauenbildern bleibt.

Frauen brauchen Raum, Emotionen, Empfehlungen und Alternativen

Da es in der Natur der Frau liegt, mehr zu reden, sollte es auf einer Webseite Raum für Kommunikation geben, Kommentar-Möglichkeiten und im Newsletter einen Kontakt zur Marke. Außerdem helfen persönliche Geschichten, vor Allem von Frauen aus der Zielgruppe, wie sie das Produkt bereits nutzen und wie sich das Leben dadurch erleichtert und verschönert. Auch kleine Produkte am Ende des Newsletters/ Bestellprozesses eignen sich gut, um sie noch nebenbei mitzukaufen. Webseiten und Newsletter müssen lang durchscrollbar sein und das „Rumgucken“ ermöglichen, wie es Frauen aus dem Offline-Store kennen, denn ein Kleid reicht nicht, sie wollen wählen, sich umentscheiden, viel denken und dann impulsiv bestellen. Gerade in Online-Shops und Newslettern braucht man die Produkte auch nicht korrekt und einheitlich anordnen, sondern kann im Fashion-Segment die Kleidung auch durcheinander und übereinander anordnen und ein wenig ausbrechen.

Außerdem findet man im Warenkorb der Frauen auch gerne Männer-Kleidung und Pflegeartikel für ihre Partner, was bedeutet, dass der Newsletter oder die Webseite, wenn sie geschlechterspezifisch selektiert werden, auch einen kleinen, nutzerorientierten und bilderreichen Bereich mit Männer-Accessoires brauchen. Wichtig sind auch, Styletipps aufzuzeigen und die passenden Produktinformationen zu geben. Man sieht, dass es viele Argumente gibt, die dafürsprechen, dass ein passend zugeschnittenes Konzept auf die Bedürfnisse der beiden Geschlechter sehr wichtig ist. Und viele weitere werden in meinem Blogtext „Ansprache und Inhalt der Werbung für Frauen/ Teil 2“ folgen.

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