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Rückblick auf den ADC 2013 im Hamburger Oberhafenquartier

Für Kreative und kreativ Begeisterte gab es letzte Woche in Hamburg wieder eine Art Werber-Klassentreffen: die ADC Ausstellung, dieses Jahr in einem besonders schönen Ambiente, zwischen nostalgischen Zuggleisen, kalten Mauerwänden und rauen Holzpaletten. Und natürlich war auch unsere Kreation am Freitag an Bord, um uns neue Inspiration zu holen und das ein oder andere kalte Bier bei wunderbarem Wetter am Wasser mit ehemaligen Kollegen zu trinken.

ADC Hamburg 2013

Jährlich werden beim ADC alle eingereichten Arbeiten des ADC WETTBEWERBS und des ADC NACHWUCHSWETTBEWERBS gezeigt. Und die ADC-Jury geizte dieses Jahr mit ihren Schwermetallen nicht: Obwohl 20% weniger kreative Einreichungen begutachtet wurden, gab es dieses Jahr mehr Nägel. Insgesamt gab es 20-mal Gold, 76-mal Silber und 139-mal Bronze. Für den ADC-Präsidenten Stephan Vogel fehlte zum „Grand Prix“ die eine große Arbeit, „vor der sich alle niederknien und an die man sich noch jahrelang erinnern wird.“

ADC 2013 - Hier ist geil

Doch trotzdem gab es höchste Kunst zu sehen: Heimat holte sich mit der Hornbach-Kampagne und mit ihrer Fokussierung auf die Markenidee „Keiner spürt es so wie Du“ die größten Emotionen ab, die man auf dem ADC erleben durfte, denn es war durch die innovative Umsetzung und die Integration in verschiedenste Kanälen die erfolgreichste Arbeit auf dem Festival des Art Director Clubs. 19 Mal punktete die Kampagne, hauptsächlich in Filmkategorien. Der Spot „Hammer“ gewann einen goldenen Nagel für die beste Regie, fünf silberne Nägel, sechs in Bronze und sechs Auszeichnungen für weitere Einzelarbeiten. Bereits 2012 hat Heimat mit der CNN-Ecosphere schon den Grand Prix erhalten.

Ebenfalls gefiel die Markenkampagne „Die Welt gehört denen, die…“ von der Welt-Gruppe. Die Agentur um Oliver Voss holte damit zehn Nägel und drei Auszeichnungen. DDB Tribal kreierte des Weiteren den besten Internetfilm für VW mit „Don’t make up and drive“. Make-up-Künstlerin „Nikkie“ war in dem Online-Tutorial die Hauptdarstellerin und schaffte es auf den dritten Platz aller ADC-Ausgezeichneten. Eine schöne Arbeit war auch die Media-Idee „Days of Hope“ von Saatchi & Saatchi, Berlin, denn Obdachlose durften in 20 Ländern das Wetter im Fernsehen vorhersagen, weil niemand dem Wetter näher ist als sie und sie dadurch bei ihrer Zielgruppe tiefste Emotionen erwecken konnten.

ADC 2013  - Happiness

Verdient auf Platz 5 waren die „Tuna Tunes“ von Leagas Delaney. Mit dem Hamburger Gitarrenbauer Carsten Schnoor kreierten sie eine Ukulele aus einer alten Thunfischdose. Bekannte Musiker sangen dazu. Kunde war Follow Fish, der bei der Thunfischproduktion die Nachhaltigkeit fokussiert. Letztendlich gabs auch viel Kreatives drumherum: So machte Grabarz & Partner vor der Tür bei strahlendem Sonnenschein mit ihrem VW Bully aufmerksam und tauschte Junior- Mappe gegen ein kühles Beck´s und Kolle Rebbe suchte vor dem Festival jeweils einen Junior-Bewerber, der während des Festivals in der Wohnung eines Kolle Rebbe-Mitarbeiters oder bei den Geschäftsführern persönlich pennen durfte.

Alles in allem war unser Fazit: Nichts Gutes entsteht ohne Emotionen. Und: Ein gelungener Auftritt in Hamburg! Wir haben jetzt viel zu tun, alle Gewinnerarbeiten, individuelle Eindrücke und Inspirationen noch einmal auf unseren regelmäßigen Kreativabenden zu diskutieren. Und wir freuen uns jetzt schon aufs nächste ADC Festival. Hoffentlich 2014 wieder in der Hafenstadt!

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