Oft wird im täglichen Geschäft rund ums E-Mail Marketing Grundsätzliches vergessen, sei es aus Corporate policy, aus „das haben wir immer schon so  gemacht“ oder aus Unwissenheit. Deswegen liste ich hier ein paar der Regeln auf, die bei der Gestaltung und Erstellung von E-Mail Newslettern einfach zu beachten sind und allen Beteiligten mehr Spaß mit dem Newsletter bringen werden.

Newsletter Design - Usability Tipps

Nicht jeder sieht Bilder

Sowohl am mobilen Gerät als auch bei Desktop Clients werden Bilder mittlerweile standardmäßig unterdrückt. Dagegen gibt es kreative Ansätze das Bild des Newsletters dennoch darzustellen, wie z.B. bei mozify.com. Die noch einfachere Alternative ist: nicht alles sollte ein Bild sein. Der Newsletter sollte Text enthalten. Gut wären auch sprechende Beschreibungstexte der Bilder, die vielleicht sogar neugierig machen. Das ist immer besser als „Newsletter_Bild1“ 🙂

Wo kein Link da auch kein Klick

Ich weiß nicht wieso, aber es gibt immer noch Newsletter mit Bildern und Textinhalten, die nicht klickbar sind. Was soll ich damit als Empfänger denn anfangen? Es als reine Information verstehen? Hm, naja habe ich mich dafür angemeldet? Klingt einfach wird aber trotzdem oft vergessen: auch Textlinks (z.B. im Einleitungstext) können starke „Klickfänger“ sein.

Der Selbstzweck heiligt nicht die Mittel

Wenn man aus der Firmensicht schaut, scheint alles nicht wichtig zu sein. Ein Newsletter muss einfach raus, auch wenn es eigentlich nicht viel Neues zu Berichten gibt. Doch das A und O eines Newsletters sollte die Beantwortung der Frage sein: Welchen Mehrwehrt hat der Empfänger mit diesem Newsletter? Und wenn es einen Mehrwert gibt – ist dieser auch deutlich erkennbar? Ein „Jetzt Gutschein sichern“ wird deutlicher zeigen, was den Empfänger erwartet als ein „zum Shop“.

Weniger ist mehr

Sowohl lange Texte als auch lange Newsletter werden von Kunden nur „gescannt“ – in einer Klickverteilung ist deutlich abzulesen, dass die Anzahl der Klicks mit der Länge des Newsletters nach unten hin abnimmt. Das heisst jetzt nicht, dass nur eine Botschaft oder ein Produkt in einen Newsletter sollten – aber besonders bei Texten kann ein zu langer und unstrukturierter Text den Empfänger eher zum abbrechen als zu Kauf inspirieren. In diesem Sinne keep it simple.

Dies sind nur einige der Basics, auf die hin wir of Newsletter analysieren und sie in unsere tägliche Arbeit mit einfließen lassen. Da wären noch Lesefluss, Branding, Social Media, Kontaktinformationen, Farbwelten und vieles mehr was helfen kann einen erfolgreichen Newsletter zu konzipieren. Mehr dazu hier

Maraike Schulz

Über Maraike Schulz

Ich bin ins kalte Wasser gesprungen vor 9 Jahren und habe mich nach und nach an das Thema E-Mail-Marketing herangetastet. Dabei habe ich bei der netnomics GmbH die verschiedenen Kanäle des Online-Marketings kennen gelernt: SEM, SEO, Affiliate und natürlich immer mehr den Star der Performance: E-Mail. Das Ganze sowohl für das B2B als auch das B2C Umfeld und mit wachsender Begeisterung. Kein Medium was so lange überlebt hat, trotz dem es schon mehr als einmal tot geglaubt wurde.

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