Wir kennen es alle: Die Deadline steht, die Zeit ist knapp, die Kreativen im Stress und  irgendwie schafft man es dann doch immer noch rechtzeitig, etwas abzugeben.
Doch es gibt zahlreiche Inspirationsmöglichkeiten, die man anwenden kann, auch wenn die Zeit dafür durch Meetings, Feedbacks und Abgaben im Alltag begrenzt ist.

Zehn schnelle Tipps für den dynamischen Alltag

Quick Meeting

[disclaim]Ladet Euch Teammitglieder zu einem kurzen Meeting ein, denn mehr Leute haben oft auch mehr Ideen. Jeder denkt anders, jeder hat oft andere Bilder vor Augen und so hat eben auch jeder andere Ideen für die weitere Strategie einer Newsletter-Geschichte.[/disclaim]

Story

[disclaim]Kreiert aus dem Thema eine kurze Geschichte. Dabei kann man sich z.B. an die Jahreszeit, das Wetter, aktuelle Nachrichten, Events, aktuelle Innovationen, Trends und Skandale halten und diese mit dem Thema verbinden. Oft bietet sich das an, wenn es kein spezielles Thema gibt, das genug Potential für eine Geschichte biete. Optimiert wird die Geschichte durch einen Mehrwert, das heißt dass man Aktionen mit unterschiedlichsten Formen des Rabatt-Codes einbindet oder dass man den Newsletter auf die Tagesgegebenheiten wie Wetter oder TV-Programm usw. anpasst.[/disclaim]

Landingpage Analyse

[disclaim]Guckt Euch die Landingpage genau an, auf der die User mit Hilfe des Newsletters aufmerksam gemacht werden sollen und richtet Euch an das Design und die Tonalität des Textes. Bringt dabei die Message exakt auf den Punkt, sodass der User auf der Landingpage innerhalb der Geschichte weitergeführt wird. Ebenfalls sollten Banner und die Kreation um die Landingpage herum ebenfalls auf das Design der Landingpage abgestimmt sein.[/disclaim]

Markenwert

[disclaim]Kennt die Werte der Marke, für die Ihr arbeitet-wichtig ist, dass diese festgelegt sind oder sie im Laufe der Vertragslaufzeit erarbeitet wurden für die weitere Konzeption, Kreation und Beratung sowie die Weiterentwicklung der Marke. Markenwerte können Werte sein wie Dynamik, Ästhetik, Effizienz oder Innovation – das sind alles Charaktereigenschaften, die die Marke ausmacht und Gefühle, die die Marke transportiert.[/disclaim]

Vermeide Copy & Paste

[disclaim]Gleicht ab, ob es im Newsletter gleiche Texte wie auf der Landingpage gibt. Die gleiche Bildanordnung im Newsletter wie auf der Landingpage sollte ebenso vermieden werden, denn die User sollen im ganzen Prozess immer wieder überrascht werden und mit Spannung innerhalb der User-Experience gehalten werden.[/disclaim]

Veränderungen

[disclaim]Schaut Euch den Styleguide des Kunden an und suche nach Möglichkeiten zur Veränderung. Welche Bildwelten transportiert die Marke? Welche Sprache spricht die Marke? Oft kann man auch anders denken: Wenn die Marke ein Tier wäre, welches wäre es? Wenn Sie ein Möbelstück wäre, wie würde es aussehen? Je besser man sich mit der Marke auseinandersetzt, desto zielgenauer trifft man ihre Zielgruppe.[/disclaim]

Vergleiche

[disclaim]
Druckt die letzten Newsletter aus, hängt sie an die Wand und diskutiert, was man verbessern kann. Oft haben Newsletter funktioniert und andere gar nicht. Woran könnte es liegen? Kann man die Betreffzeile oder das Design dahin optimieren, damit der nächste Newsletter höhere Erwartungen übertrifft?[/disclaim]

Emotionen

[disclaim] Integriert Emotionen in Euer Konzept. Großflächige Bilder, die Gefühle transportieren bleiben oft länger im Kopf als ein Newsletter, der mit Produkten zugelayoutet ist. So hat man eine klare Sicht auf die Marke und fühlt sich als Käufer sicher und geborgen mit ihr, sodass das letztendliche Ziel, die Kaufentscheidung  des Users, ihm auch leichter fällt.[/disclaim]

What about me?

[disclaim]Frage Euch, ob Ihr den Newsletter privat öffnen würdet. Wenn nein, schaut Euch die Newsletter an, die bei Euch selbst funktioniert haben und die Ihr gut findet und schreibt heraus, was Euch bei anderen Newslettern überrascht hat, denn Inspiration lässt sich manchmal auch bei der Konkurrenz holen.[/disclaim]

Aktiv anstatt passiv

[disclaim]Schreibt immer aktivierend, d.h. vermeidet das grammatische Passiv in den Texten, denn der User muss mitgerissen werden und jedes Wort kann zu viel sein innerhalb eines Newsletters. Ebenfalls sollte die Betreffzeile schon überraschend, aktivierend und motivierend sein und keine Wortwiederholungen auftreten innerhalb des Newsletters.[/disclaim]

2 Comments

  1. Ein sehr genialer Beitrag, hier konnte selbst ich noch einiges dazulernen und mein Konzept zur Gestaltung des perfekten Newsletters optimieren. Mir gefiel die Option des Teamworks besonders gut, bislang neigte ich dazu, mich allein mit den Fragen des bestmöglichen Designs herumzuschlagen. Beim letzten Newsletter habe ich den Teamwork-Tipp umgesetzt und meine kreativen Mitarbeiter um mich versammelt. Das Ergebnis des Gruppen-Brainstormings war weitaus effektiver, als wenn ich mich wieder allein an die Gestaltung gemacht hätte.

    Auch Punkt sieben gefällt mir sehr gut, durch Fehler oder suboptimale Lösungen in alten Newslettern lässt sich eine Menge lernen. Am Anfang war ich skeptisch, ob ich in der Lage bin, meine eigenen Fehler zu erkennen, doch es hat funktioniert. Ganz wichtig ist auch der Aspekt, sich selbst zu fragen, ob man die Email öffnen und lesen würde. Wenn man es bei der Gestaltung eines Newsletters nicht schafft, sich selbst zu überzeugen, wie soll es dann gelingen potentielle Kunden an Land zu ziehen.

    Alles in allem sind die zehn Tipps hier wirklich Gold wert und hängen bereits in ausgedruckter Form über meinem Arbeitsplatz. Danke für die Mühe, diese hier für die Allgemeinheit zu veröffentlichen.

  2. Hallo Julius, das freut mich natürlich sehr. Ich und meine Kollegen bloggen täglich über das Thema „Online Marketing/E-mail Marketing“, ich schreibe als Kreativdirektor mehr aus unserer Kreation heraus und gebe eine kreative Sichtweise der Entstehung aus dem Tagesgeschäft ebenso wie Informationen zu den Themen Text, Design, Online-Konzeption, Markenaufbau, Markenwerte, Ideenfindung, Award- und Case-Aufbereitung. Gerne stehe ich auch für Fragen auf diesen Themengebieten weiterhin zur Verfügung.

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