E-Mail Marketing Agentur

Newsletter Anmeldung: Studie zu Top 50 Brands

Studie untersucht die 50 größten Marken in Deutschland

In einer Studie untersucht die artegic AG, welche Daten die 50 beliebtesten Marken aus Deutschland bei der Newsletter Anmeldung von ihren Nutzer abfragen und welche davon Pflicht- und welche optionale Angaben sind. Darüber hinaus untersucht die Studie auch, (ob und) welche Form des Opt In Verfahrens bei der Anmeldung genutzt wird.

Die Gründe für die Studie liegen auf der Hand: Zum einen muss in Deutschland die Einwilligung eines jedes Nutzers vor Versand eines Newsletters eingeholt werden, zum anderen gelten zu viele abgefragte Daten nicht nur als Conversionkiller für Formulare, sondern verstoßen auch gegen das Gebot der Datensparsamkeit, das vorsieht, dass nur solche Daten abgefragt und erhoben werden, die auch tatsächlich zu eben diesem Zweck benötigt werden. (Man kann an dieser Stelle darüber streiten, was „Notwendigkeit“ eigentlich wirklich bedeutet.)

Die wichtigsten Pflicht- und optinalen Felder bei der Newsletter Anmeldung

Zusammengefasst kommt die Studie zum Prozess der Newsletter Anmeldung zu folgenden Ergebnissen:

  • 82 Prozent der Unternehmen bieten überhaupt einen Newsletter an.
  • Davon 73 Prozent erfassen mehr als nur die bloße E-Mail Adresse als Pflichtangabe.
  • Im Schnitt werden zusätzlich zur E-Mail Adresse drei weitere Angaben gefordert, wovon im Schnitt zwei als Pflichtfelder deklariert sind.
  • Hinsichtlich des Opt In Verfahrens setzen 29 Unternehmen (71 Prozent) auf das als rechtssicher geltende Double Opt In Verfahren bei der Newsletter Anmeldung.

Die folgende Grafik zeigt zudem, welche der abgefragten Felder auch Pflichtangaben sind. Ganz klar vor liegen hier Anrede bzw. Geschlecht, Vorname und Nachname.

Pflichtangaben im DOI Prozess laut artegic Studie

Pflichtangaben im DOI-Prozess – Daten: artegic – Grafik: netnomics

E-Mail Marketing operativ: Mehr herausholen

Weil die Möglichkeiten, conversion- und gebotsbedingt, zur Abfrage von Daten bei der Registrierung eher gering sind und möglicherweise Nutzer darin hindern, sich für einen Newsletter anzumelden, können Advertiser viele Daten auch einfach später im Laufe des Customer Lifecycle erheben und ihre Verteilerliste so Stück für Stück um weitere Daten anreichern, die wiederum neue Möglichkeiten für Kampagnen eröffnen – angefangen vom einfachen Geburtstagsmailing bis hin zu komplexen Segmentierungsmöglichkeiten, Personalisierungen und der Dynamisierung von Inhalten. Die meisten E-Mail Marketing Tools am Markt bieten entsprechende Möglichkeiten, Verteilerlisten auch erst nach und nach um entsprechende (Profil-) Informationen anzureichern.

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