Im Absender eines Newsletters steckt die Möglichkeit, personalisiert als Marke an Eure Zielgruppe heranzutreten, um in Sekundenschnelle eine bindende Nähe und ein tieferes Vertrauen aufzubauen sowie eine höhere Aufmerksamkeit zu generieren.

Vertrauen durch personalisierte Absender

Die persönliche Kontaktansprache wie z.B. „Tanja, bist du schon fit für den Sommer?“wünschen sich viele Zielgruppen von ihren Lieblingsmarken und diese wird nach Studien häufig nicht als Eingriff in die Privatsphäre von ihren Empfängern gewertet, sondern verstärkt das Vertrauen in die Marke, verändert Klickraten in positive Zahlen und sorgt für eine noch tiefere Kundenbindung. So kann man als Marke schon in der Betreffzeile den Vornamen des Empfängers integrieren und gibt der Zielgruppe das Gefühl, dass die Marke sich optimal mit den individuellen Bedürfnissen von jeder einzelnen Person auseinandersetzt.

Damit sich die Zielgruppe aber auch inhaltlich im Newsletter optimal verstanden fühlt, ist es zu empfehlen, dass die Kommunikationstrategie die individuellen Interessensgebiete des Empfängers innerhalb der Markenwelt berücksichtigt, die der Empfänger bei der Anmeldung oder während seines Kaufverhaltens preisgegeben hat, und diese nun fokussiert in dem Newsletter auch bewirbt. Laut Studien ist die Öffnungsrate bei personalisierten Newslettern knapp 50% höher als bei nicht personalisierten Newslettern. Die Klickrate liegt sogar bei rund  80%.

Man kann diese Personalisierungen im Tagesgeschäft mit Events verbinden, in einer Reaktivierungskampagne einsetzen oder mit einem hohen Nutzwert innerhalb des Newsletters für die Empfänger zusammenführen. Eine personalisierte Anrede ist an besonderen Tagen wie zum Geburtstag und Jubiläum ebenso spannend wie im Alltag, in dem man beispielsweise eine aufmerksamkeitsstarke oder provozierende Frage stellen könnte.

Doch nicht nur in der Betreffzeile oder in der Anrede des Editorials  kann man auf den Vornamen oder Nachnamen des Empfängers eingehen. Auch besteht die Möglichkeit dem Absender im Editorial einen Namen zu geben, um der Zielgruppe eine höhere Transparenz zu vermitteln. So kann z.B. Julia von Marke X das Editorial unterschreiben und kann dadurch die Marke vermenschlichen. Auch kann man geschlechtsspezifisch zwischen Frau und Mann noch einmal auf den Absender eingehen, das heißt die Männer bekommen beispielsweise die Unterschrift von einer Frau und die Frauen die Unterschrift eines Mannes, wenn es in die Kommunikation passt und das Produkt beispielsweise dazu führen soll, dass es den Konsumenten nach dem Verwenden des Produktes attraktiver macht.

In diesem Sinne: Lassen wir doch die Nähe zu unseren Zielgruppen einfach mal zu!

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