E-Mail Marketing Agentur

Was haben eigentlich Produktsuchmaschinen und E-Mail-Marketing gemeinsam – oder auch nicht?

Diese Frage habe ich mir häufiger gestellt, bevor ich am 1. Oktober in meinen neuen Job bei netnomics gestartet bin.  Nach einer tollen Zeit bei der shopping24 internet group in den letzten 6 Jahren bin ich nun ganz frisch im Team unserer Full-Service-E-Mail-Marketing-Agentur.

Zuletzt habe ich mich vor allem mit dem Performance-Marketing-Kanal Produktsuchmaschinen beschäftigt und habe Premiumkunden betreut, die ihre Produktdaten in Preisvergleichsportalen listen.

Mit E-Mail-Marketing hatte ich bisher selten und – wenn – nur ganz wenig zu tun.

Aber kann ich mein Wissen über andere Online-Marketing-Kanäle hier nutzen?

Wenn man die beiden Online-Marketing Kanäle gegenüberstellt, wird einem schnell klar, dass es durchaus Überschneidungen, aber auch sehr deutliche Unterschiede gibt.

Dazu habe ich mir Gedanken gemacht…

  • Welche Ziele möchte ich erreichen?
  • Welcher Kanal eignet sich dazu am besten?

E-Mail Marketing und Produktsuchmaschinen

Ziel: Bedarfsdeckung und Bedarfsweckung

Generell gilt, dass der Besucher einer Produktsuchmaschine, der z. B. nach einem Tablet sucht, sich schon sehr weit im Kaufentscheidungsprozess befindet. Das heißt, der User hat vermutlich schon eine konkrete Vorstellung des Produktes, das er kaufen möchte und kennt seinen Preisrahmen. Im Kanal Produktsuchmaschinen geht es ganz klar um Bedarfsdeckung, während das E-Mail-Marketing beide Bedürfnisse bedienen kann. Passend zur kalten Jahreszeit werben aktuell alle Mode-Versender mit Herbstrabatten auf Mäntel und Jacken. Bedarfsdeckende Angebote werden in den E-Mail-Newslettern angezeigt. Auch die Bedarfsweckung funktioniert ganz hervorragend im E-Mail-Marketing-Kanal: Durch die Informationen, die z. B. ein Online-Shop über seine Kunden hat – gesammelt durch Messung und Dokumentation des Click- und Kaufverhaltens – hat er alle Möglichkeiten, dem Kunden passende Produkte und Kategorien aus dem individuellen Interessensgebiet per Newsletter anzubieten.

Ziel: Abverkauf – Produktdarstellung & verkaufsfördernde Elemente

Die Darstellung und Aufbereitung von Produktdaten spielt in beiden Kanälen eine enorm große Rolle. Auf den ersten Blick erscheint die Anordnung der Angebote nahezu identisch. Sind die Bilder freigestellt oder am Model dargestellt? Wie werden Streichpreise dargestellt? Wie ist der Artikelname dargestellt? Sind die Versandkosten ausgewiesen? In welcher Reihenfolge werden Produkte gelistet? Wie stelle ich verfügbare Größen und Fraben dar? Ist das sofort Produkt lieferbar?

Im Kanal Produktsuchmaschinen spielt die Wahl des Artikelnamen und des Beschreibungstextes eine wichtige Rolle beim Ranking der Produkte innerhalb einer Produktsuche. Je nachdem wie relevant ein Produkt für die Anfragen der Suchenden ist, desto weiter oben wird es angezeigt… bevor dann die Filtermöglichkeiten der Produktsuche genutzt werden können, die das Suchergebnis nach Preis oder Beliebtheit sortieren.

Ziel: Neukunden-Gewinnung – Neu- oder Bestandskunde?

Möchte man Neukunden gewinnen, spielen die Produktsuchmaschinen eine entscheidende Rolle. Besonders für Online-Shops ist dieser Kanal zu einem der wichtigsten in puncto Neukunden-Generierung geworden. Darüber hinaus lassen sich  über diesen Weg ganz hervorragend Cookies verteilen, die die Voraussetzung für Retargeting-Maßnahmen sind.

Im E-Mail-Marketing sind beide Ansprachen denkbar. Generell wird es eine große Menge an Abonnenten geben, die schon mal in dem Online-Shop gekauft haben,  also Kunden sind. Und es gibt Personen, die sich für den Newsletter angemeldet haben, aber noch keinen Kauf getätigt haben oder deren Einkauf schon längere Zeit zurückliegt. Eine perfekte Zielgruppe für das E-Mail-Marketing. Über Willkommens- oder Reaktivierungskampagnen lässt sich ganz hervorragend die Conversion Rate erhöhen.

Über die Anmietung oder den Kauf von E-Mail-Adressbeständen lassen sich neue Newsletter-Abonnenten generieren, die im Idealfall zu Käufern – also Neukunden – werden.

Ziel: Kosten-Umsatz-Relation optimieren – Kennzahlen

Bounce-Rate und Öffnungsrate sind eindeutig spezifische Kennzahlen aus dem E-Mail-Marketing. Allerdings wird bei der Steuerung der Marketingkanäle gleichermaßen auf die bekannten Eckwerte geschaut, wie z. B. die Conversion Rate, die Klickrate, die Kosten-Umsatz-Relation und  die Kosten pro Neukunde.  Ebenso die Retouren- und Stornoquote sind entscheidende Größen.

Letztendlich geht es beim Marketingmix geht darum, Maßnahmen und Eigenschaften der einzelnen Kanäle so festzulegen, dass diese optimal aufeinander abgestimmt sind.

Fazit: Ich freue mich auf all das, was ich Neues über das spannende Feld des E-Mail-Marketings lernen werde – und darüber, dass ich schon einiges darüber weiß… 😉

Kerstin Hoppenworth

Über Kerstin Hoppenworth

Ich bin seit dem 1. Oktober 2013 bei der netnomics GmbH als Business Development Managerin für die Neukundengewinnung, sowie den Ausbau der Social Media Vermarktung verantwortlich.

Nach meiner Ausbildung zur Verlagskauffrau bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung/Neuen Presse, arbeitete ich 5 Jahre bei Madsack On Line und studierte nebenbei an der Norddeutschen Marketing Akademie. 2001 führte mich mein Weg von Hannover an die Elbe zur Otto Group. Hier war ich im Marketing von otto.de tätig und zuletzt im Sales- & Accountmanagement der Otto-Tochter shopping24. Tatsächlich hatte ich während meiner gesamten beruflichen Laufbahn nur ganz selten und wenig Berührung mit dem Thema E-Mail-Marketing und freue mich sehr, diesen super spannenden Kanal im Online-Marketing-Mix nun endlich kennenzulernen.

Verbinden wir uns!

  • per Telefon: +49 (0) 40 / 636 0784 – 0
  • über Xing

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2 Kommentare zu Was haben eigentlich Produktsuchmaschinen und E-Mail-Marketing gemeinsam – oder auch nicht?

  1. Kerstin Hoppenworth
    Kerstin Hoppenworth
    14. Februar 2014 um 15:01 Uhr (5 Jahren ago)

    Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Anmerkung, die absolut korrekt ist…
    nach 4 Monaten E-Mail-Marketing habe ich einiges dazugelernt 🙂

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