E-Mail Marketing Agentur

Wie man einen guten Claim für seine eigene Marke schreibt

Ein Claim beschreibt die Orientierung und Haltung der Marke. Unter den Claim kann man alle Produkte stellen, die von einer Marke verkauft werden sollen: Er definiert also den Standpunkt und die individuelle Philosophie der Marke. Die Marke ist deswegen immer ein Teil von dem Claim.

Wichtig ist, dass er kurz ist, den Inhalt sofort auf den Punkt bringt und dass er überall einsetzbar, einfach und plakativ ist, denn ein Claim muss für die Wiedererkennbarkeit viele Jahre und damit auch in zahlreichen Kampagnen einsetzbar sein und funktionieren. Das setzt natürlich eine Allgemeinheit im Inhalt voraus. Außerdem muss er, wenn er auf dem internationalen Markt funktionieren soll, natürlich auch international und in Märkten mit unterschiedlichen Sprachen und Zielgruppen schnell erfassbar und verständlich sein. Der Claim von Adidas: „Impossible is nothing.“  oder Volkswagen “ Das Auto.“ überzeugt weltweit, auch wenn Volkswagen auf die deutsche Sprache setzt.

Während Astra den Claim „Was dagegen?“ verwendet, sagt Media Markt „Ich bin doch nicht blöd.“ und Hornbach „Es gibt immer was zu tun.“.

An diesen Claims erkennt man schnell, dass hier die Marken dem Volk „aufs Maul geschaut haben“ und das Volk entschieden hat, was zum Claim wurde. Oft sind gerade die gefühlsauslösenden Claims erfolgreiche Claims. Jeder, der z.B. den ASTRA-Claim liest, hat sofort Bilder im Kopf von einem typischen Theken-Gast und springt damit in die Welt von ASTRA in Sekundenschnelle hinein. Der Claim „Erstmal zu Penny“ ist sogar Redensart geworden und dadurch besonders erfolgreich. Man merkt, dass der Texter die Tonalität der eigenen Zielgruppe auf den Punkt treffen muss und kein Wort zu viel in den Claim aufgenommen werden darf. Je einfacher erfassbar oder merkwürdiger der Claim ist, desto eher bleibt er hängen. Das hat schon in den 90er Jahren der Claim „Nogger Dir einen“ bewiesen. Es gibt nur ganz wenige große Marken, die keinen Claim besitzen.

Die Marke Sixt hat keinen Claim und kann sich dadurch immer wieder spontan neu erfinden und kreativ auf aktuelle Ereignisse in ihrer Kommunikation eingehen ohne abzuwägen, ob die Idee eventuell nicht zum Claim passt. Im Fall Sixt macht es Sinn, keinen Claim zu verwenden, allerdings sollte man sonst über einen Claim nachdenken, denn er ist in der Corporate Identity einer Marke ein wichtiger Bestandteil.

Wie man einen guten Claim für seine eigene Marke schreibt: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
2,33 von 5 Punkten, basierend auf 3 abgegebenen Stimmen.
Loading...

Kommentiere