E-Mail Marketing Agentur

„Die anderen sind ja auch überzeugt“ oder „Social Proof“

Ein gängiges psychologisches Verhaltensprinzip, welches Menschen oft unbewusst verfolgen, ist die Orientierung der Verhaltensweise Anderer. Dieses Verhaltensmuster nennt sich in der Marketing-Sprache “Social Proof”, übersetzt “Soziale Bewährtheit”.

Social Proof im Email Marketing

In der Psychologie ist niedergeschrieben, dass Menschen Verhaltensweisen für richtig empfinden, die sie bei anderen Menschen beobachten und sich ihr eigenes Verhalten daran orientiert. Im Alltag kennt man dieses Prinzip zum Beispiel von dem Warten an der roten Ampel: Gehen Viele über rot, geht man eher mit als wenn die Anderen stehen bleiben. Versucht man die Menschheit ganz pauschal zu charakterisieren, kann man es etwa so erklären, dass 95 Prozent aller Menschen mehr oder weniger bewusst Andere nachahmen und nur 5 Prozent Initiatoren sind, die den schwierigen Weg bewusst bevorzugen und sich als Minderheit gegen die Mehrheit aufstellen können. Da es also für den Großteil der Menschheit einfacher ist, mit dem Strom zu schwimmen, hat das Prinzip der Manipulations- und Überzeugungsmacht im Marketinggeschäft in der Breite einen sehr hohen Erfolg. Social Proof gibt es, auch wenn sich das Naming erst einmal so anhört, nicht nur im Social Media-Bereich, sondern wird im Marketing ganzheitlich integriert.

Die Macht der Freunde

Sei es, dass der Texter in der Copy einer klassischen Anzeige aufgreift, dass das beworbene Produkt das Leben einer großen Prozentzahl der Zielgruppe bereits positiv beeinflusst hat oder dass der Text-CD seiner Normalo-Hausfrau, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann, in seinem TV-Spot für Reinigungsmittel, in den Mund legt, sie wäre absolut überzeugt von dem beworbenen Produkt. Oder sei es, dass der Konzepter in den Newsletter positive Kundenrezessionen einbindet und er auf der Landingpage am Ende auf eine Vielzahl von Social Media-Likes von Freunden der Zielgruppe verweist: Das Empfehlungsmarketing wird schon lange und überall verwendet. Fokussieren wir uns auf das E-Mail-Marketing, gibt es auch eine Reihe von Beispielen, dass man das Prinzip des Social Proofs gut in die E-Mail-Kampagne einbinden lassen kann: In den Newsletter kann der Konzepter sehr gut Bestsellerlisten aufnehmen und somit Käufe erhöhen. Auch lässt sich die Anzahl von Likes bei Facebook zum Versandzeitpunkt in den Newsletter integrieren, allerdings nur als Screenshot, da aufgrund von technischen Limitierungen der Facebook-Like Button nicht in den Newsletter integriert werden kann.

Bewertungen schaffen Vertrauen

Auch Bewertungen und Empfehlungen können im Posteingang Vertrauen aufbauen und Orientierung bieten. Hier kann man zielgruppenspezifisch selektieren und beispielsweise Bewertungen von Geschäftskunden an Geschäftskunden sowie Bewertungen von Privatkunden an Privatkunden versenden. Allerdings muss man das Social Proof-Verfahren innerhalb der Zielgruppen und Produkte austesten, da es von Produkt zu Produkt und Zielgruppe zu Zielgruppe anders angewandt werden muss.
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