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Kreativität nach Leonardo da Vinci: Das Leonardo-Prinzip von Michael J. Gelb (2)

Wie schon letzte Woche in dem ersten Teil des Textes Kreativität nach Leonardo da Vinci: Das Leonardo-Prinzip von Michael J. Gelb (1) begonnen, möchte ich Euch heute den zweiten Teil des Buchs „Das Leonardo-Prinzip“ vorstellen, was ich gerade privat lese und durcharbeite. Ich empfehle dieses spannende Werk eigentlich jedem Marketer, egal ob er in der Kreation oder im Management arbeitet, allein schon weil ein Buch auch einfach wieder ein schöner Kontrast und Ruhepol zum Internet ist und man durch dieses Werk wirklich viel lernt.

Nochmal zur Erinnerung: Das Buch ist eine praktische Anleitung zur Genialität mit vielen strategischen Aufgaben an den Leser und ist gerade an kalten Winterwochenenden ein Super-Coach und eine Challenge, um seine eigenen Fähigkeiten in Bezug auf die Kreativität, das eigene Wissen und das Leben zu optimieren. Der Autor Michel J. Gelb ist ein bekannter, amerikanischer Managementtrainer und hat damit ein Werk erschaffen, was für das Berufs- und Privatleben gleichermaßen spannend und auf jeden Menschen anwendbar ist. Er greift die Arbeitsweise Leonardo da Vincis in drei aufgeteilten Themen auf, denn er war das Universalgenie der Renaissance: Weil Da Vinci Maler, Bildhauer, Wissenschaftler und Erfinder war, war er bis heute eines der wenigen Menschen, die ihre gesamten Potentiale voll ausgeschöpft haben. Es ist ein Buch, das erzählt, wie man an die Arbeitsweise da Vincis herankommt, um künstlerische, technische, handwerkliche und wissenschaftliche Fähigkeiten gleich stark zu beherrschen und um das erarbeitete Wissen auf sein Leben anzuwenden.

Im ersten Teil des Buches geht es um Leonardo da Vinci, um seine spannende Zeit zwischen 1452 und 1519 in der Renaissance und darum, dass wir das Gehirn und den Verstand oft unterschätzen und zeigt gleichermaßen auf, was das menschliche Gehirn wirklich kann und welche Ziele wir dadurch erreichen können.

Im zweiten Teil wird erklärt, nach welchen sieben Prinzipien man leben muss, um kreativer und dadurch erfolgreicher und allwissender zu werden, um folglich mehr aus sich herauszuholen.
Die letzten drei letzten der sieben Prinzipien möchte ich Euch heute vorstellen:

Arte/Scienza

Das fünfte Prinzip nennt sich Arte/Scienza. Es ist das Gleichgewicht zwischen Logik und Phantasie.

Wie wir alle wissen: Eine gute Idee muss gleichermaßen logisch und kreativ sein. Der Autor beschreibt, wie man das Gleichgewicht zwischen Logik, Phantasie, Kunst und Wissenschaft fördern kann. Hier werden, u.a. auch die sieben Regeln des Mind Mappings nach Leonardo beschrieben und viele Aufgaben, um selbst bald das Mindmapping mit links im Arbeitsalltag zu beherrschen und Verknüpfungen innerhalb der eigenen Mind Map zu finden, zu ordnen und sie aufeinander abzustimmen. Er unterteilt eine Mind Map zum Thema „Gedächtnis“ und „Kreativität“. Beim Mindmapping zum Thema „Gedächtnis“ geht es darum, durch das Mindmapping Informationen schneller auswendig zu lernen, was man für viele unterschiedliche Berufe nutzen kann, was aber auch z.B. für das Halten von Präsentationen sinnvoll ist. Beim Mindmapping zum Thema „Kreativität“ geht es darum, die Kreativität anzuregen und zu lernen, wie man Themen aus einer anderen Sichtweise betrachten kann. Das kann für kreative Berufe, Hobbies, aber auch für den Alltag wichtig sein.

Corporalità

Das sechste Prinzip nennt sich Corporalità. Es ist die Kultivierung von körperlicher Fitness. Das bedeutet: Bleibt sportlich und trainiert nicht nur regelmäßig Euren Geist, sondern auch Euren Körper. Leonardo war über all seine geistigen Fähigkeiten hinaus für seine Schönheit, Kraft und Sportlichkeit bekannt. In dem Buch wird beschrieben, dass man geistige Hochleistungen nur über ein gewisses Maß sportlicher Fitness erreichen kann. Eines der Aufgaben ist deshalb ein persönliches Fitnessprogramm zu entwickeln. Krankheiten, körperliche Befinden und die vorzeitige Alterung lassen sich mit sportlicher Aktivität und gesundem Essen reduzieren, behauptete er schon zu seinen Zeiten. Er gibt Ernährungstipps und fokussiert die gängigen Prinzipien für ein langes und gesundes Leben, die erst heute wieder stärker in der Gesellschaft zunehmen: Eine vegetarische, frische, salz- und zuckerfreie Ernährung und viel Wasser. Hier geht es außerdem um das richtige Herz-Kreislauf-Training, um das richtige Krafttraining und die Entwicklung zu dem richtigen Körperbewusstsein, aber auch um Übungen zur richtigen Haltung. Des Weiteren gibt es hier auch Aufgaben zur Beidhändigkeit, um ein Mindestmaß an Schaffenskraft aus sich herauszuholen.

Connessione

Das siebte Prinzip nennt sich Connessione. Es ist die Würdigung der inneren Verbundenheit aller Dinge. In diesem Prinzip geht es darum, zu erkennen, dass alle Dinge und Phänomene miteinander verbunden sindund darum ganzheitlich denken zu lernen. Hier gibt es z.B. Aufgaben, die lauten einmal über seine Zielvorstellungen und Prioritäten des Lebens nachzudenken und wie sich diese miteinander verbinden lassen bzw. verbunden sind. Das kann man auch andersherum fokussieren, indem man sich fragt, welche Ziele man nicht hat. Hier geht es um Gedanken im Mikrokosmos und Makrokosmos und hier kann man die Aufgaben in der neu erlernten Mindmapping-Technik anwenden. Untermauert werden die Aufgaben mit Lebensweisheiten und Wertvorstellungen Da Vincis. Ziel aller Aufgaben in dem Buch ist es, mit all den Instrumenten das individuelle, schöpferische Potential zu entfalten. Dabei kann man sich dann für die Zukunft einen Einjahresplan aber auch z.B. einen 5- Jahres-Plan konzipieren und in allen Prinzipien das Denken und Handeln optimieren.

Im dritten Teil des Werkes gibt es viele kleine Kreativitätsaufgaben, um als Anfänger aber auch als Fortgeschrittener zeichnen zu lernen, denn Da Vinci behauptete: Jeder der gut sehen kann, kann auch gut zeichnen! Das Zeichenkapitel beginnt mit kleinen Sehübungen wie z.B. ein Bild einfach mal auf dem Kopf zu zeichnen (ja, richtig gelesen: Nicht aus dem Kopf, sondern auf dem Kopf), was das Gehirn von eingefahrenen, konventionellen Sichtweisen befreien soll und enthält eine Menge weitere interessante Schattierungsübungen, Bewegungsübungen, Modellierungsübungen oder Konturenübungen, die von den gewohnten, konventionellen Zeichenübungen in Zeichenkursen und Grafikdesign-Studiengängen abweichen.

Tipp: Das Buch kann jeder Mensch für sich selbst mit Schritt-für-Schritt-Anwendungen nutzen. Wer das Buch noch nicht im Regal stehen hat, sollte im Buchladen nachfragen und in den letzten Winterwochen mit der Challenge beginnen!

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