E-Mail Marketing Agentur

Nichts entsteht ohne ein gutes Konzept

Jeder erfolgreiche Newsletter, jede interessante Webseite, jeder sehenswerte Film, jede angesagte Mode-Kollektion und jeder Bestseller im Bücherladen liegt einem ausgeklügelten Feinkonzept zugrunde. Heute wird im Arbeitsleben nicht nur von Konzeptionern, sondern auch von Kreativen in allen Bereichen und von Mitarbeitern weit über die klassischen kreativen Grenzen hinaus ein starkes konzeptionelles Denkvermögen erwartet.

Konzept entwickeln

Eine Idee allein, ohne das Konzept zur Umsetzung im Hinterkopf, reicht nicht mehr. Ein Konzept ist ein Leitfaden, an das man sich bei der gesamten Umsetzung halten sollte, um während der Umsetzung nicht in die falsche Richtung zu arbeiten und somit Zeit zu sparen. Aber wie geht man konzeptionell überhaupt vor?

  1. Als Erstes ist da die Idee: Gute Ideen entstehen überall und oft haben wir sie genau da, wo man nicht gerade ein Skizzenbuch neben sich liegen hat: In der S-Bahn, unter der Dusche oder kurz vor dem Einschlafen. Deswegen ist es wichtig, dass man sich gute Ideen merkt und sie schnellstmöglich erst einmal kurz und knapp aufgeschrieben werden, denn die kurze Skizze ist die Grundlage für ein Grobkonzept.
  2. Oft gibt es vor dem Ausdenken auch schon eine Strategie in der Agentur: In dieser Strategie ist genau festgelegt, welche Richtung und Maßnahmen die Effektivsten sind, um bestimmte Ziele mit den Kreativideen für eine Marke fokussiert zu erreichen.
  3. Wichtig ist, dass man viele Ideen sammelt und erst einmal die Ideen nach ihrer Stärke sortiert, denn die erste Idee ist nie die Beste. Ist eine Idee stark, individuell, ungesehen und passt auf die strategischen Vorgaben, beginnt man mit dem Grobkonzept.
  4. Das Grobkonzept enthält das Thema, das Briefing vom Kunden bzw. das Eigenbriefing an sich selbst, die Kreativlösung, das Ziel, die Zielgruppe, die genauen Schritte der Umsetzung, technische Voraussetzungen und eine Zeit- und Kostenplanung. Da muss noch nichts ausgetextet oder von Designern gestaltet werden.
    Hier werden z.B. schon Arbeitstitel oder Maße festgelegt.Handelt es sich beispielsweise um eine Webseiten-Konzeption, werden Headlines und Copies bzw. die genaue Ausarbeitung im Text und Design erst später im Feinkonzept erfolgen. Das Grobkonzept beinhaltet die Navigation und die grob gebauten Seiten, die man in Programmen wie Axure sehr gut grob vorlayouten kann. Sobald die Navigation und die Wireframes stehen und man dadurch den Inhalt der Landingpage und der Unterseiten zuordnen kann, können diese abgestimmt werden.

    Handelt es sich um das Grobkonzept eines TV-Spots, werden erst einmal die Story und das Drehbuch skizziert und später im Feinkonzept werden die Location, Darsteller und gesprochene Texte noch detaillierter ausgetextet.

    Wichtig ist, dass das Konzept verständlich, überzeugend, klar und deutlich geschrieben ist.

  5. Jetzt muss das Grobkonzept noch einmal mit der Strategie abgeglichen werden, um in der Maßnahmen-Planung nicht in die falsche Richtung zu arbeiten.
  6. Ist das Grobkonzept soweit abgestimmt mit dem Kunden und der Inhalt auf jeden Bereich sinnvoll festgelegt, geht es ins Feinkonzept. Hier werden nun Texte und Designs detaillierter ausgearbeitet.
  7. Ist das Feinkonzept abgestimmt, kann es in die letztendliche Umsetzung gehen.
    Ein Konzept sollte man für jegliche Art von Business-Plan machen und sollte sich von anderen Produkten, der Kommunikation der Konkurrenz-Marken und sonstigen Umsetzungen kreativ abheben.

Viel Spaß bei dem Konzeptaufbau für Eure Idee!

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