E-Mail Marketing Agentur

Social Login ändert vieles im Email Marketing

Wir kennen alle das Problem. Kaum jemand möchte allzu viele Daten von sich preisgeben, schon gar nicht beim Newsletter Sign-Up. Also werden möglichst wenig Daten abgefragt um neue Abonnenten zu gewinnen.

Neue Abonnenten per Social Authentifizierung

Neue Abonnenten werden immer gebraucht und vor allem gesucht. Allerdings wird es immer schwieriger Abonnenten zu gewinnen, niemand gibt gerne seine Daten her und wenn ja, dann so wenig wie möglich. Mehr als die Abfrage nach der Mailadresse und dem Namen ist dementsprechend gar nicht mehr praktikabel. Je mehr Felder ausgefüllt werden müssen, umso geringer die Chance auf einen neuen Abonnenten.

Facebook Connect hat andere Regeln

Ich frage mich nicht erst seit gestern warum gerade bei der Datenkrake so lässig mit den eigenen Daten umgegangen wird. Der Großteil ist nicht bereit dazu den richtigen Namen in einem Newsletter Sign Up anzugeben, gibt aber sämtliche privaten Daten für Spiele und Apps zu. Diese furchtlosen User sind es dann meistens auch, die sich als erstes laut darüber beschweren, wenn sie Spam Mails von Dritten bekommen denen sie nie zugestimmt haben.

Dennoch ist anscheinend gerade Facebook mit seiner sozialen Authentifizierung vielleicht eine der großen Hoffnungen für das Email Marketing. Gerade mal ein Klick würde benötigt werden um einen Newsletter zu bestellen. Das Double Opt In Verfahren ist hierbei zwar immer noch notwendig, aber die erste Hürde wird wesentlich leichter genommen. Aktuelle Studien belegen nach wie vor, dass 75 % der Nutzer eine Webseite sofort verlassen, wenn sie Daten eingeben müssen. Werden diese Felder dann gegen Social Auth getauscht, dann steigt die Konversionsrate plötzlich um 10 bis 50 %!

Bessere Daten?!

Auch hier zeigen die aktuellen Studien welche Vorteile die Authentifizierung per Facebook & Co. bringen kann. In klassischen Newsletter Sign Up Formularen werden nach wie vor sehr viel falsche Daten eingegeben. Ob es nun die Postleitzahl oder gar der eigene Name ist, es wird gelogen wo es nur geht. Die „echte“ Emailadresse wird ebenso selten angegeben, also sind die Daten oft von schlechter Qualität. In den sozialen Netzwerken verhält sich das interessanterweise anders. Natürlich werden auch hier oft Pseudonyme angegeben, aber der prozentuale Anteil an guten Daten sieht hier wesentlich besser aus.

Worauf warten wir eigentlich?

Die zentrale Frage für mich, die ich mir täglich mehrfach stelle. Es sieht schon fast so aus, dass man immer darauf wartet das Nachsehen zu haben weil man selbst nicht aktiv wurde. Man überlegt, macht Meetings, besucht Messen und fragt Kollegen. Irgendwann hat man sich dann dazu entschieden neue Newsletter Abonnenten per Social Auth zu gewinnen und merkt, dass man der letzte ist der auf diesen Zug aufspringt. Wir wagen uns einfach zu wenig, das ist einer der Gründe warum das Online Marketing in Deutschland selten innovativ ist. Oder wie ist Eure Meinung dazu?

Stefan

Über Stefan Petersen

Alter Rock 'n' Roller und Online Marketer aus Leidenschaft mit hoher Affinität zu SEO, Web 2.0, Social Media und Online Marketing.

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