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Hallo 2016, hallo neue Bloggerwelt?

2015 wurden erste Vermutungen aufgestellt, hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt und getuschelt: Im neuen Jahr sollte sich alles ändern. Zumindest für Blogger! Aber schaun wir mal, was an dem Gerede dran ist und was, wie so oft viel zu heiß gekocht wird.

Bereits in letzten Jahr haben sich viele Fashionblogger weiter orientiert, ihre Konzepte umgelegt und sich weitere Standbeine aufgebraut. Nur der Blog reicht ja schon lange nicht mehr, Instagram, Facebook, Snapchat.. sind Kanäle die der Leser einfach voraussetzt. Wer hier nicht wenigstens einen Account hat, wird schneller uninteressant als man guchen kann. Das scheint aber nicht mehr auszureichen. Was passiert wenn die Leser den eigenen Blog nicht mehr lesen? Bei Instagram keine Herzen mehr verteilen?

Entwickle weitere Standbeine

Die Beautybloggerin Sarah Bow zum Beispiel! Gemeinsam mit Alice M. Huynh, Claudia Wagner, Aivy Pham und Sabrina Hunn gründete Sie die Blogger-Beratung. Eine Agentur, welche sich auf Influencer Marketing spezialisiert und sich als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Bloggern versteht. Solche Agenturen schießen gerade wie Unkraut aus dem Boden.

shutterstock_250675042Dann kam der große Knall. Zur Jahreswende verabschiedet sich einer der informativsten und ältesten deutschen Modeblogs. Katja Schweitzenberger verkündet in einem letztenn Blogposte das aus dieses Urgesteins. Das Unternehmen dahinter, die Burda Group, gibt nur unkonkrete, ausweichende Statements dazu ab. Eines davon, man wolle sich umorientieren, weit weg vom bloggen. Andere vermuten, der Blog habe sich nicht mehr gelohnt und wird ganz neu aufgesetzt.

Wenn die ganz Großen zusammen brechen? Ändert sich dann wirklich was? Ich mein, nach der Reifephase kommt in der Regel immer der Abschwung. Fällt so auch die Akzeptanz, Reichweite und Erfolge von Blogs?

Blogger geben Statements ab

Das aktuellste Statement dazu kommt von der Berlinerin Masha Sedgwick. Sie selbst ist eine von den ganz Großen. Es gibt kaum jemanden in der Modewelt, der sie nicht kennt. Was hält sie von den den Spekulationen?

In Ihrem Artikel „The next revolution“ stellt sie folgende Metapher auf (Zitat):

„Im Schach habe ich gelernt, dass man nicht nur einen Zug vorausdenken sollte, sondern gleich mehrere, damit man auf jeweils unterschiedliche Situationen reagieren kann. Langfristiges Denken nennt man das bei Unternehmen. Doch das Wichtigste ist: beschütze den König. Fällt der König, verlierst du das Spiel oder auch:
verlierst du dich selbst, verlierst du deine Leser. Schachmatt.“

Völlig richtig wenn ihr mich fragt. Denn die Welt dreht sich nun mal weiter und in jedem Beruf gibt es Veränderung. Heute, wo es Blogger wie Sand am Meer gibt, muss man sich eben weitere Standbeine aufstellen und aus seiner Comfortzone ausbrechen, sich neu erfinden und seinen Lesern einen USP bieten.

Ob das nun unbedingt eine Agentur für Blogger sein muss, weiß ich nicht. Nur eins, authentisch muss es sein!

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