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Die digitale Revolution – Teil 2: Das Geschäft mit der Liebe im Web 2.0

Die digitale Revolution verändert nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unser Privatleben. Aktuell sprießen Dating-Apps nur so aus dem Boden. Der Anbieter Lovoo mit Sitz in Dresden knackte die 30.000.000 Mitglieder-Grenze und will in die USA expandieren.

Dating-Apps: Was ist das?

Dating-Apps sind genau genommen nichts anderes als Facebook und Co. Es handelt sich um soziale Netzwerke mit dem einen Ziel: Den Partner fürs Leben finden oder – in den meisten Fällen – den Partner für die nächste Nacht. Und dieses Ziel lassen sich die Anbieter der Dating-Apps teilweise sehr teuer bezahlen. Anders als Facebook und Co setzen Dating-Apps fast ausschließlich auf eine direkte Finanzierung über die Mitglieder. Das Modell der kostenpflichtigen Abonnements wird zurzeit durch das Modell der Credits abgelöst.

Dating-Apps: Ein Phänomen des 21. Jahrhunderts?

Die Suche nach einem Partner auf dem elektronischen Weg ist alles andere als neu. Vor den Apps gab es Online-Portale und Foren. Davor gab es die Zeitungsinserate und Institute, die bei der Partnervermittlung geholfen haben. Die Apps sind neu, aber das Prinzip ist alt.

Dating-AppsDating-Apps: Warum haben wir das nötig?

Obwohl der Erfolg der Dating-Apps unaufhaltbar ist, haben sie einen schlechten Ruf. Auch ich muss gestehen: Ich will meinen Partner in einer Bar kennen lernen und nicht durch ein Match-Like oder einen virtuellen Stubser. Aber welche anderen Möglichkeiten bleiben uns?

Aus soziologischer Perspektive hat sich der Zeitraum verschoben, in dem wir den Partner fürs Leben suchen. Wir heiraten später, bekommen später Kinder, ziehen später zusammen. Das ehemalige Umfeld für die Partnersuche (Schule oder Studium) fällt damit weg. Wenn wir uns Mitte 20 auf die Suche nach dem Einen oder der Einen machen, stecken wir meist schon mit beiden Füßen im Arbeitsleben und dort heißt es: Don´t fuck the company. Liebesbeziehungen zwischen Kollegen sind halt nicht gerne gesehen. Und so bleibt uns nur eins: Abwarten und in der Bar Biertrinken ODER den Schritt ins Web wagen!

Über Franka Pohl

Ich habe Medienmanagement studiert und unterstützte als Social Media Managerin das Team von netnomics. Meine Aufgaben liegen in der Betreuung von Kunden-Blogs und der Auswertung von Facebook-Fanpages. Erfahrungen habe ich in der Online-Redaktion eines Anzeigenblattes gesammelt, weshalb mich Corporate Publishing besonders begeistert.

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