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Und was machst du so im Netz?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Tag erlebnisreich zu gestalten.
Lange Ausschlafen, mit der Familie zusammen am Küchentisch frühstücken, Zeit mit seinen Freunden verbringen oder seinen Hobbies nachgehen.
Aber eins, so traurig wie es ist, darf bei all diesen Aktivitäten nie fehlen: Das Smartphone.
Tatsächlich erwische ich mich selber immer wieder dabei, dass ich mein Handy zu den unnötigsten Momenten aus der Tasche packe und es so gut wie immer mit dem WLAN Netz verbunden ist.
Sei es beim Chillen auf dem Sofa oder bei einem Essen mit Freunden, das Handy ist immer greifbar und das obwohl ich ja eigentlich beschäftigt bin oder es zumindest sein sollte.

Die Welt heute macht es uns aber auch wirklich nicht gerade einfach, einfach mal offline und somit quasi unerreichbar zu sein. Sei es in Cafés, Restaurants, Bibliotheken oder Bahnhöfen egal wo man sich befindet, es gibt immer die Möglichkeit sich in ein WLAN Netz kostenlos und blitzschnell einzuloggen.
So unnötig es manchmal ist dauerhaft erreichbar zu sein, so praktisch ist es aber auch wieder.
Oder welcher elektronische Mini-Computer zählt für einen die Schritte und verbrannten Kalorien beim Joggen mit und motiviert einen, wenn man kurz vor dem Aufgeben ist?
Auch wenn ich es persönlich sehr gerne habe in Zeitungen zu blättern oder ein richtiges Buch mit dem typischen neuen Geruch in der Hand zu halten, ist es doch wirklich nur vorteilhaft alle Zeitungen und Bücher in einem einzigen Gerät vereint beisammen zu haben und es einfach mal rausholen zu können, wenn man mal wieder im Supermarkt an einer unendlich langen Schlange steht oder die Bahn mal wieder Verspätung hat.

In Momenten in denen ich mit dem Handy in der Hand durch die Stadt laufe und kurz davor bin gegen einen Straßenpfosten zu rennen oder Pärchen dabei beobachten muss, wie sie sich schweigend auf dem Touchscreen tippend im Café gegenüber sitzen, bezweifele ich dennoch all die Vorteile, die mir ein Smartphone bietet. Anrufen, Nachrichten verschicken, Emails checken, Fotografie, ständige Erreichbarkeit und die kleinen Spielereien mit den Apps – alles schön und gut und tatsächlich fester Bestandteil meines Tagesablaufes, aber dennoch sollte man die Augen aufhalten und nicht sein komplettes Leben von elektronischen Kleingeräten diktieren lassen.

online smartphone

Laut einer ARD/ZDF Online Studie aus dem Jahr 2013 verbringen deutsche Jugendliche ab 14 Jahren circa 170 Minuten pro Tag im Netz, das sind rund 40 Minuten mehr als im Vorjahr. Während mittlerweile durchschnittlich 5,3 internetfähige Geräte in jedem Haushalt zur Grundausstattung gehören, sind generell 77,2% der Deutschen online aktiv. Der Hype um die mobilen Endgeräte ist nicht zu Letzt dadurch bedingt, dass rund 41% der Bevölkerung auch der Internetnutzung unterwegs verfallen sind. Sogar 30,4% der Ü70er haben die Vorzüge des Internets für sich entdeckt und sind ebenfalls dem Online Trend verfallen.
Auch die Forscher der Bonner Universität haben mit Hilfe der selbst entwickelten App „Menthal“ das Smartphone Verhalten von 50 Studenten untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass die Studenten durchschnittlich alle 12 Minuten Ihr Smartphone aktivieren.
Einer Studie der Bitkom zur Folge verbringen so ganze 72 % der 10- bis 18-jährigen World Wide Web Nutzer ihre Zeit gerne im Whats App Messenger und ganze 56% nutzen Facebook zur Kommunikation mit Freunden.

kinder am tablet Ü70

An diesen Punkt mag sich vielleicht der ein oder andere in den Zahlen selber wieder finden und sich die Frage stellen: „Bin ich Internet abhängig?“
Die Tatsache, dass man zu den Menschen gehört, die den Großteil ihrer freien Zeit auf Facebook, YouTube, Instagram und Co. verbringen, lässt einen tatsächlich ein wenig beunruhigen.
Dennoch ist es so, dass man erst von einer Sucht sprechen kann, wenn man einen Kontrollverlust des Nutzungsverhaltens hat und sich von seiner realen sozialen Welt abschottet.
Wenn man also noch den Unterschied zwischen online und offline Leben kennt und auch mal in der Lage ist sich nur mit seinen realen Freunden und Aktivitäten zu beschäftigen, kann man beruhigt durch die unendliche Weite des Internets surfen. Dennoch sollte man nicht vergessen nicht immer sofort den nächsten WLAN Hotspot hinterherzujagen und das Smartphone auch mal auszuschalten.

In der nun folgenden Infografik könnt Ihr Euch einen kurzen Einblick verschaffen, was pro Minute im Internet passiert. Denn selbst wenn Ihr offline seid und schlaft, heißt es nicht, dass es das Internet auch tut.
Wenn Euch der Beitrag gefallen hat, dann würde ich mich über Euer Feedback zu Eurem Surfverhalten in den Kommentaren freuen.

DataNeverSleeps Quelle:http://www.domo.com/learn/data-never-sleeps-2%5B/caption%5D
Julia Gawlica

Über Julia Gawlica

Studentin der Betriebswirtschaftslehre & Social Media Praktikantin bei der netnomics GmbH mit einer Leidenschaft zu digitalen Medien.

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